Pferdeschweif wird immer dünner

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Der Pferdeschweif von deinem Pferd kann dünner werden, wenn bestimmte Mineralstoffe wie Biotin oder Zink fehlen. Neben dem Mangel an bestimmten Mineralien kann es auch an einer Krankheit liegen. Am besten du lässt über eine Blutuntersuchung beim Tierarzt feststellen, was verantwortlich ist für den dünnen Pferdeschweif.

Das der Pferdeschweif zu dünn oder brüchig ist, könnte am Mangel an Vitaminen liegen. Besonders bei zu wenig Vitamin B kann der Schweif sehr schnell brüchig und dünn werden. 

Gesundheit kommt von Innen.

Ebenso ist ein ausreichender Zinkanteil bei der Fütterung verantwortlich für einen schönen dicken Schweif. Ein Zinkmangel kann zu schuppiger Haut und brüchigem Schweif führen. Deswegen ist es wichtig, dass dein Pferd immer Zugang zu Zinkquellen hat wie zum Beispiel Chelat und Citrat.

Das Biotin Mangel nicht nur bei uns Menschen zu Haarausfällen führen kann, ist nicht jedem gleich bewusst. Pferde, die zu wenig Biotin erhalten, bekommen schnell brüchige Haare und einen dünnen Schweif. Das Biotin ist verantwortlich für die Bildung von Keratin, welches für die Festigung von Horn und Haar tätig ist. 

Auch kann es an einer Erkrankung oder an einem Stoffwechselproblem bei deinem Pferd liegen. Sollte der Schweif nach einigen Wochen immer noch sehr dünn und brüchig sein, ist es ratsam, dir tierärztlichen Rat einzuholen.

Wenn du Tipps und Ratschläge für einen glänzendes Pferdefell brauchst, helfen wir dir sehr gerne mit unserem aktuellen Artikel Tipps für glänzendes Pferdefell.

Was hilft bei einem zu dünnen Schweif?

Ähnlich wie bei uns Menschen hängt die Gesundheit und das Aussehen der Haare direkt mit dem Immunsystem zusammen. Ist dieses stark und kann erfolgreich Krankheiten abwehren, weil es mit allen wichtigen Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen versorgt wird, dann wird auch der Schweif natürlich widerstandsfähig sein.

Ist der Schweif deines Pferdes nun absolut nicht schön anzusehen, dann wäre es sinnvoll, wenn du zuerst die gesundheitlichen Gründe abklären lässt. 

Mittels eines Bluttestes kann ein Tierarzt vorhandene Mängel erkennen, die sich mit der richtigen Fütterung ausgleichen lassen.

Durch den Bluttest kann gezielt geholfen werden. Eine Über- und eine Unterdosierung hilft deinem Pferd und seinem Schweif nicht.

Mineralstoffe, die das Schweifwachstum positiv beeinflussen

Einige bekannte Mineralstoffe, die für das Wachstum von Haaren eingesetzt werden und sich positiv auswirken, sind zum Beispiel:

  • Zink ist eine wichtige Komponente für die Widerstandsfähigkeit von Haut, Haaren und Nägeln – bei unseren Pferden Mähne, Schweif, Haut und Hufe. Gefüttert wird Zink in organisch gebundener Form, z.B. Chelat oder Citrat. Wir füttern nach Absprache mit dem Tierarzt Zink Pur von Agrobs*.
  • Kieselsäure fördert die Speicherfähigkeit von Feuchtigkeit im Haar. Der Schweif erhält Geschmeidigkeit und Elastizität. Dieses Produkt von St. Hippolyt* kannst du zur Unterstützung des Haarwachstums füttern.
  • Bierhefe fördert die Bildung von Biotin im Darm des Pferdes. Biotin bildet Keratin, welches an der Stabilität der Haar- und Hufqualität beteiligt ist. Riecht wirklich leicht nach Bier (welch Wunder) und ist erhältlich in purer Form, z.B. im Futtereimer von Agrobs*.

Warum überhaupt den Schweif waschen?

Wildpferden wäscht nur der Regen den Schweif, unsere Reitpferde haben jedoch ganz andere und repräsentative Aufgaben. Wenn das eigene Pferd einen matschverkrusteten Schweif hat, die Stute rossig ist oder Äppelreste am Schweif kleben, macht es Sinn, den Schweif sauber zu halten.

Ebenfalls hilft das Waschen bei Juckreiz, besonders, wenn Babyöl danach zum Einsatz kommt. Dies beruhigt die Haut, die anders als beim Regen auch nass wird.

Ein schöner und sauberer Schweif passt gut zu einem glänzenden Pferdefell. So sollte ein gesundes und vitales Pferd aussehen. Glänzendes Pferdefell zu erreichen ist kein Geheimnis – glänzt es nicht, sollte dies für dich ein Warnsignal sein. Sieh dir hier unsere Tipps für glänzendes Pferdefell an.

Temperatur des Wassers

Wäscht du nur den Schweif und berührst nicht die Schweifrübe oder dein Pferd sonst irgendwo mit dem Wasser, dann kann das Wasser kalt sein. Für dich ist dies nicht wirklich angenehm.

Daher verwende am besten lauwarmen Wasser zum Schweif waschen.

Hast du kein warmes Wasser zur Verfügung, kannst du dir mit Wasser aus einem Eimer behelfen und mittels Wasserkocher etwas warmes Wasser zum Kalten geben.

Meist ist die Wassertemperatur beim Waschen des Schweifes nur Gewöhnungs- und Geschmackssache. 

Viele Reiterhöfe haben an den Waschplätzen nur kaltes Wasser, dies stellt kein Problem dar. Von Vorteil ist es, wenn du nicht in einem zugigen Stall stehst und der Waschplatz etwas geschützter ist, damit dein Pferd nicht noch mehr auskühlt.

Besonderheiten im Winter

Kann sich mein Pferd nicht erkälten durch seinen nassen Schweif? 

Wenn wir mit nassen Haaren durch kalte Luft laufen, gibt es das Gerücht, dass wir uns Menschen dann erkälten.

Wäscht du nur den Schweif ohne Schweifrübe oder Hinterbeine, dann kann dein Pferd nicht auskühlen. Eine Erkältung durch das kalte Wasser ist unwahrscheinlich, da dein Pferd weiterhin warm ist.

Du kannst, um sicherzugehen, dass dein Pferd durch das kalte Wasser nicht auskühlt, den Schweif 

  • Nach dem Waschen gut auswringen
  • Dein Pferd danach ins Solarium stellen, wo der Schweif besser trocknet
  • Den Schweif nach dem Waschen mit einem Handtuch trocknen, um überschüssiges Wasser zu entfernen
  • Beim Waschen allgemein darauf achten, dass du nicht das Fell des Pferdes nass machst, sondern dich nur auf den Schweif beschränkst

Hältst du dich an diese Vorsichtsmaßnahmen, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass dein Pferd durch eine Unterkühlung krank wird. 

Sollte dein Pferd immer sehr stark im Regen frieren, haben wir für dich in unserem brandneuen Artikel Pferd friert im Regen – woher kommt das und was kann ich tun? einige gute Tipps parat.

Was sollte ich bei der Pflege des Schweifes bei meinem Pferd beachten?

Benutzte vor dem kämen ein Schweifspray und lasse den Schweif nicht länger als über die Fesselgelenke wachsen.

Sollte der Schweif verklebt und voller Sand sein, ist es ratsam, ihn zu waschen, um den Schmutz herauszubekommen. Nach dem Waschen ist es wichtig, ein Schweifspray auf den Schweif zu sprühen, um eine bestimmte Geschmeidigkeit in den Schweif zu bekommen.

Ebenso solltest du nicht die Schweifhaare bei der Schweifrübe abschneiden. Diese dienen deinem Pferd als Ableitung von Regenwasser und kann als Schutz vor Mücken dienen. 

Damit dein Pferd beim kämen und bürsten nicht unnötig viele Schweifhaare verliert, solltest du dein Pferd vorher mit einem Schweifspray behandeln. Somit bleibt das Fell geschmeidig beim Bürsten.

Möchtest du den Schweif deines Pferdes wachsen lassen, ist es ratsam, den Schweif nicht länger als über die Fesselgelenke wachsen zu lassen. Ansonsten kann es passieren, dass sich dein Pferd selbst den Schweif ausreißt.  

Hier haben wir für dich unsere beliebtesten Pferdeartikel in einer tollen Übersicht zusammengestellt:

Zusammenfassung – Pferdeschweif wird immer dünner

Der Pferdeschweif von deinem Pferd kann dünner werden, wenn bestimmte Mineralstoffe wie Biotin oder Zink fehlen. Neben dem Mangel an bestimmten Mineralien kann es auch an einer Krankheit liegen. Am besten du lässt über eine Blutuntersuchung beim Tierarzt feststellen, was verantwortlich ist für den dünnen Pferdeschweif.

Benutzte vor dem kämen ein Schweifspray und lasse den Schweif nicht länger als über die Fesselgelenke wachsen.

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